Im sozialdemokratisch regierten Wien wird mit sofortiger Wirkung subsidiär Schutzberechtigen, also Menschen, die vor Armut, Folter, Krieg und anderen lebensbedrohlichen Umständen hierher geflüchtet sind und die keinen bewilligten Asylantrag vorweisen können, die Mindestsicherung entzogen. Stattdessen werden sie mit der zynisch sogenannten Grundversorgung, im Schnitt 425 Euro pro Person, mit voller Überzeugung ins blanke Elend gestoßen. Für eine derartige Armutsbeschleunigung brauchen wir unbedingt die SPÖ, die mit solchen Maßnahmen offenbar sogar noch die FPÖ rechts überholen will. Die Begründung für diesen Irrsinn seitens des zuständigen SP-Stadtrats erspare ich uns aus verdauungsrechtlichen Gründen lieber. Zum Speiben und zum Revoltieren ist es. Zum wiederholten Mal gilt: One battle after another.