{"id":14810,"date":"2025-08-31T12:12:00","date_gmt":"2025-08-31T10:12:00","guid":{"rendered":"https:\/\/freistil.klingt.org\/blog\/?p=14810"},"modified":"2025-08-31T13:36:10","modified_gmt":"2025-08-31T11:36:10","slug":"echte-leidenschaft","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/freistil.klingt.org\/blog\/echte-leidenschaft\/","title":{"rendered":"Echte Leidenschaft"},"content":{"rendered":"\n<p><\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Jazzfestival Saalfelden, 21. bis 24. August<\/h4>\n\n\n\n<p>Kurz vor Ende des 45. Festivals bedankt sich Intendant Mario Steidl bei allen f\u00fcrs Kommen. Er \u00fcbermittelt auch die Begeisterung der Musiker f\u00fcr das Publikum, f\u00fcr Konzentration, Aufmerksamkeit und Applausfreude. Und danach spielen noch <strong>The Bad+<\/strong>, in diesem Fall Reid Anderson (b), Dave King (dr), Craig Taborn (p) und Chris Potter (sax) die Musik des amerikanischen Keith Jarrett Quartet aus den 70ern. Klassischer, gro\u00dfz\u00fcgiger Jazz, zeitlos und dicht, mit famosen Soli. Als das Quartett Charlie Hadens <em>Silence<\/em> intoniert, reduziert in sehr langsamem Tempo, k\u00f6nnte man wirklich die ber\u00fchmte Stecknadel fallen h\u00f6ren, beim letzten Konzert des letzten Tags eines nicht unanstrengenden Festivals mit zahlreichen H\u00f6hepunkten und raren Niederlagen.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"683\" src=\"https:\/\/freistil.klingt.org\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/Sun-Mi-Hong-Michael-Geissler-1024x683.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-14811\" srcset=\"https:\/\/freistil.klingt.org\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/Sun-Mi-Hong-Michael-Geissler-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/freistil.klingt.org\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/Sun-Mi-Hong-Michael-Geissler-300x200.jpg 300w, https:\/\/freistil.klingt.org\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/Sun-Mi-Hong-Michael-Geissler-768x512.jpg 768w, https:\/\/freistil.klingt.org\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/Sun-Mi-Hong-Michael-Geissler-64x43.jpg 64w, https:\/\/freistil.klingt.org\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/Sun-Mi-Hong-Michael-Geissler-540x360.jpg 540w, https:\/\/freistil.klingt.org\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/Sun-Mi-Hong-Michael-Geissler-1440x960.jpg 1440w, https:\/\/freistil.klingt.org\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/Sun-Mi-Hong-Michael-Geissler.jpg 1500w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Sun Mi Hong. Foto: Michael Gei\u00dfler<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p><br>Ein wirklich nicht besonderes Konzert lieferte das eigentlich sympathische Projekt <strong>Bezau Beatz Orchestra of Good Hope<\/strong>, das der Drummer Alfred Vogel zur Feier seiner Genesung von der Leuk\u00e4mie ins Leben gerufen hat. Da werden Hochbegabte, Lu\u00ees Vicente (tp), Camila Nebbia (sax), Leo Genovese (p) und anderen vergeudet, ja zur Unt\u00e4tigkeit verdammt. Vielleicht h\u00e4tten ein paar strukturierende Vorgaben Sinn ergeben, ein paar Zeichen auch das Schlussmachen erleichtert. <strong>Leo Genovese<\/strong> ist daf\u00fcr bei den Short Cuts im Nexus an einem absoluten Highlight wesentlich beteiligt: Mit dem Vokalvirtuosen <strong>Andreas Schaerer<\/strong> gestaltet er ein ebenso unterhaltsames wie aufregendes Duo. Schaerer nutzt alle Optionen seiner Stimme, parliert in fremden Zungen, kr\u00e4chzt, st\u00f6hnt, brummt am tiefsten Grund und erklimmt h\u00f6chste Countertenor-Gebirge. Genovese h\u00e4lt dagegen, ist ein ebenb\u00fcrtiger Diskussionspartner. Fantastisch.<\/p>\n\n\n\n<p>Zwei Ensembles unter weiblicher F\u00fchrung sorgen f\u00fcr Spektakul\u00e4res, \u00fcberhaupt war der weibliche Anteil bei diesem Festival sehr beachtlich. Zuerst Patricia Brennan mit ihrem hochkar\u00e4tig besetzten Septett <strong>Breaking Stretch<\/strong>. Klar strukturierte St\u00fccke geben Halt und Orientierung f\u00fcr ausgefuchste Solisten, wie dem Saxofonisten Jon Irabagon oder dem Trompeter Adam O&#8216; Farrill. Vibrafonistin Brennan artikuliert Sehnsucht nach ihrer mexikanischen Heimat, verschr\u00e4nkt Choralartiges mit anr\u00fchrendem Gospel. Fast noch beeindruckender: das <strong>Hong Bida Orchestra<\/strong> der koreanischen Schlagzeugerin mit Wohnsitz Amsterdam, Sun Mi Hong. Eine herausragende Rhythmusmaschine vereint sich mit famosem Gebl\u00e4se. Mette Rasmussen und John Dikeman an den Saxofonen wechseln mit Trompeter Alistair Payne flotte Dispute. Gegen Ende des Sets trumpft Bassist John Edwards mit einem explosiven, atemberaubenden Solo auf.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img decoding=\"async\" width=\"960\" height=\"640\" src=\"https:\/\/freistil.klingt.org\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/Patricia_BrennanMatthias-Heschl.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-14818\" srcset=\"https:\/\/freistil.klingt.org\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/Patricia_BrennanMatthias-Heschl.jpg 960w, https:\/\/freistil.klingt.org\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/Patricia_BrennanMatthias-Heschl-300x200.jpg 300w, https:\/\/freistil.klingt.org\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/Patricia_BrennanMatthias-Heschl-768x512.jpg 768w, https:\/\/freistil.klingt.org\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/Patricia_BrennanMatthias-Heschl-64x43.jpg 64w, https:\/\/freistil.klingt.org\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/Patricia_BrennanMatthias-Heschl-540x360.jpg 540w\" sizes=\"(max-width: 960px) 100vw, 960px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Patricia Brennan. Foto: Matthias Heschl<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p><br>Schon am Er\u00f6ffnungstag kann Mette Rasmussen mit einem Kammerkonzert der intensiven Art begeistern. <strong>Weird of Mouth<\/strong> nennt sich ihr Trio mit Craig Taborn und dem Perkussionisten Ches Smith. Nach neun Jahren Bandgeschichte bestens eingespielt, agieren sie in absoluter Augenh\u00f6he, balancieren virtuos zwischen Dichte und Transparenz, changieren leichtf\u00fc\u00dfig zwischen lyrischer Reduktion und emotionaler Aufwallung. Gerade als am Samstag der ORF live in Festival einsteigt, kommt es auch zu einem kleinen Gewaltakt. Das Quartett <strong>[Ahmed]<\/strong> um den britischen Pianisten Pat Thomas legt einen m\u00e4chtigen rhythmischen Boden, auf den Altsaxofonist Seymour Wright mit erstaunlicher Konsequenz und gew\u00f6hnungsbed\u00fcrftiger Intonation drei Noten in einer 50-min\u00fctigen Endlosschleife legt. Thomas tobt wie ein wildgewordener Cecil Taylor. Die Musik verbindet Sahara-Blues und Minimal Music zu einer schier undurchdringlichen Klangmauer.<\/p>\n\n\n\n<p>Ein vielgestaltiges Festival, das finanziell auch dank Fremdenverkehrsverband und Publikumstreue auf festem Grund steht, \u00fcber ein ordentliches Budget verf\u00fcgt und jedes Jahr eine beachtliche Zahl von Musikfreund:innen in den Pinzgau lockt. Schlie\u00dflich hat man ja auch vom European Jazz Network den Jahresaward f\u00fcr abenteuerliches Programmieren erhalten. Das verpflichtet.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-right\"><em>Christoph Haunschmid<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p>Welch ein bemerkenswert kontrastreicher Auftakt bei den Short Cuts, der etwas k\u00fcrzeren, kompakter besetzten und auch experimenteller angelegten Konzertreihe im Kulturzentrum Nexus, die jeweils vor den Shows auf der Hauptb\u00fchne stattfindet: Zun\u00e4chst ein in diesem Rahmen ungewohnter Ausflug in Gefilde, die der neuen Musik zuzurechnen sind: Das Hamburger <strong>Ensemble Resonanz<\/strong> mit Max Andrzejewski (dr, vib), der f\u00fcr die Kompositionen verantwortlich zeichnet. Das sind oft an Minimal Music angelehnte, flowartige Passagen und dann wieder, der treibend-dynamischen Percussion geschuldet, expressive Atonalit\u00e4ten, die unter die Haut gehen. Gleich nachfolgend: freier, energiepraller Jazz mit einer der derzeit zweifellos und zu Recht angesagtesten jungen Saxofonistinnen der Szene, Camila Nebbia, die auch den Namen dieses Projekts <strong>Eyes to the Sun<\/strong> beisteuert. In einer alten Bauernstube f\u00fchrt <strong>Camila Nebbia<\/strong> mit einem wie immer hingebungsvoll-hochintensiven <strong>John Edwards<\/strong> am Bass drei Tage sp\u00e4ter zudem ein derart aussagekr\u00e4ftiges Zwiegespr\u00e4ch, sodass man meinen mochte, beide w\u00e4ren schon seit Jahr und Tag ein Team und tr\u00e4fen hier nicht erstmals in dieser Form aufeinander.<br><\/p>\n\n\n\n<p>Die charismatische Buchbinderei Fuchs war einem ganz besonderen Konzertreigen gewidmet: Im Rahmen des Salzburg-weiten Projekts <em>Orte des Gedenkens<\/em> fanden sich in Saalfelden und Umgebung unter dem Titel <em>Der k\u00fcrzeste Weg<\/em> mehrere mit Bewegungsmeldern versehene Klanginstallationen, in denen O-T\u00f6ne des antifaschistischen Eisenbahners Karl Reinthaler (1913\u20132000) zu h\u00f6ren waren, die dieser kurz vor seinem Tod aufnahm, um \u00fcber die Bewegr\u00fcnde seiner Gegnerschaft zum Nationalsozialismus Auskunft zu geben (K\u00fcnstlerische Konzeption: Rosa Andraschek &amp; Simon Nagy). Das war durchwegs beeindruckend, etwa nachdenklich und zugleich lebendig angelegt (<strong>Lukas K\u00f6nig &amp; Robert Landfermann<\/strong>) oder gar punkig-explosiv mit <strong>Max Andrzejewski<\/strong> (dr) &amp; <strong>Ruth Goller<\/strong> (e-b, voc), mit <strong>Kasho Chualan<\/strong> am pr\u00e4parierten Klavier nebst Electronik bildete Lukas K\u00f6nig im Nexus zudem ein lautstarkes, mitunter spektakul\u00e4res Duo, das oft ins Noisige ausbrach und beiden reichlich Raum f\u00fcr individuelle Improvisationen lie\u00df. \u00dcber <strong>Christian Lillinger<\/strong>s immer wieder beeindruckendes, filigran-wirbelndes Drumming mit feiner Klinge und eigent\u00fcmlicher Schlagtechnik muss hier nicht eigens berichtet werden, auch er war mehrmals on stage. Sein Gig mit der nicht minder alerten Vibrafonistin <strong>Patricia Brennan<\/strong>, die am Abend zuvor mit ihrem Septett Breaking Stretch f\u00fcr reichlich gute Laune sorgte, und dem Bassisten <strong>Jort Terwijn<\/strong> braucht bis ins zweite Set hinein, bis es wirklich z\u00fcndet, das Publikum in Schwingung versetzt und substatielle Emergenzen hervorbringt.<br><br><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img decoding=\"async\" width=\"960\" height=\"640\" src=\"https:\/\/freistil.klingt.org\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/Haker_Flaten-Matthias-Heschl.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-14821\" srcset=\"https:\/\/freistil.klingt.org\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/Haker_Flaten-Matthias-Heschl.jpg 960w, https:\/\/freistil.klingt.org\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/Haker_Flaten-Matthias-Heschl-300x200.jpg 300w, https:\/\/freistil.klingt.org\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/Haker_Flaten-Matthias-Heschl-768x512.jpg 768w, https:\/\/freistil.klingt.org\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/Haker_Flaten-Matthias-Heschl-64x43.jpg 64w, https:\/\/freistil.klingt.org\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/Haker_Flaten-Matthias-Heschl-540x360.jpg 540w\" sizes=\"(max-width: 960px) 100vw, 960px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Ingebrigt H\u00e5ker Flaten. Foto Matthias Heschl<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Dem Andenken an die unvergessene Trompeterin Jaimie Branch war <strong>Ingebrigt H\u00e5ker Flaten<\/strong>s (b) Projekt <strong>(Exit) Knarr<\/strong> zu sp\u00e4ter Stunde auf der Mainstage gewidmet. Sie h\u00e4tte sich zweifellos gefreut \u00fcber dieses Sextett mit Amalie Dahl, Karl Hjalmar Nyberg (sax), Marta Warelis (p), Jonathan F. Home (g) und Olaf Olsen (dr), welches die B\u00fchne zum Beben bringt und ganz zum Schluss noch Mette Rasmussen (sax) als Gast hinzubittet. Apropos hard working men: Wenn man mitanschauen (und -h\u00f6ren!) durfte, wie H\u00e5ker Flaten, Jim Black oder auch John Dikeman, to name a few, sich in die sp\u00e4tabendlichen Jam-Sessions st\u00fcrzten, Schwei\u00dfbad inklusive, und jenseits von Gig &amp; Geld ihre Spielfreude austobten, wei\u00df man, was echte Leidenschaft f\u00fcr Jazz bedeutet.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-right\"><br><em>Bernd Lederer<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Jazzfestival Saalfelden, 21. bis 24. August Kurz vor Ende des 45. Festivals bedankt sich Intendant Mario Steidl bei allen f\u00fcrs Kommen. Er \u00fcbermittelt auch die Begeisterung der Musiker f\u00fcr das Publikum, f\u00fcr Konzentration, Aufmerksamkeit und Applausfreude. 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