{"id":15077,"date":"2025-11-04T22:35:02","date_gmt":"2025-11-04T20:35:02","guid":{"rendered":"https:\/\/freistil.klingt.org\/blog\/?p=15077"},"modified":"2025-11-04T22:35:02","modified_gmt":"2025-11-04T20:35:02","slug":"1-november","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/freistil.klingt.org\/blog\/1-november\/","title":{"rendered":"1. November"},"content":{"rendered":"\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Party Modern @ Wien Modern, Ottakringer Brauerei<\/h4>\n\n\n\n<p>Das Festival Wien Modern zeichnet sich seit der Intendanz von Bernhard G\u00fcnther durch au\u00dferordentliche stilistische Offenheit und die Kooperation mit avanciertern Kulturinitiativen aus. F\u00fcr die erste Partynacht des 2025er Jahrgangs hatte er sich f\u00fcr den Hefeboden-Raum in der Ottakringer Brauerei entschieden, der r\u00e4umlich perfekt passt, allerdings durch eine Vielzahl an etwas nervigem Security-Personal der urspr\u00fcnglich offenen Intention nach Kr\u00e4ften entgegenwirkt. Wie dem auch sei, durfte immerhin die gro\u00dfartige open-minded-Musikerin <strong>Ang\u00e9lica Castell\u00f3<\/strong> im Rahmen des Partyabends den schwer verdienten Ernst-Krenek-Preis entgegennehmen.<\/p>\n\n\n\n<p>Nach gewohnt routinierten elektronischen Sounds von Ursula Winterauer aka Gischt erobert das Duo <strong>Drank<\/strong> von Ingrid Schmoliner &amp; Alex Kranabetter die B\u00fchne, verst\u00e4rkt durch die Vokalistin Anja Plaschg und die Drummerin Katharina Ernst. Die kommunikative Lautst\u00e4rke im Raum wird durch ein &#8222;Schhh!&#8220; bald reduziert, sodass das gemischte Quartett die Qualit\u00e4ten des brandaktuellen Albums <em>Breath in Definition<\/em> bald entfalten kann, von repetitiven bis beinahe hymnischen Kompostionen und ihre glasklare Interpretation.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"576\" src=\"https:\/\/freistil.klingt.org\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/IMG_0261-1024x576.jpeg\" alt=\"\" class=\"wp-image-15081\" srcset=\"https:\/\/freistil.klingt.org\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/IMG_0261-1024x576.jpeg 1024w, https:\/\/freistil.klingt.org\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/IMG_0261-300x169.jpeg 300w, https:\/\/freistil.klingt.org\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/IMG_0261-768x432.jpeg 768w, https:\/\/freistil.klingt.org\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/IMG_0261-1536x864.jpeg 1536w, https:\/\/freistil.klingt.org\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/IMG_0261.jpeg 2016w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Broken Heart Collector. Foto; K. Cetriolo<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Den Clou des letztendlich grandiosen Abends landet indes die Band <strong>Bulbul<\/strong> und vor allem ihre Erweiterung zum Quintett <strong>Broken Heart Collector<\/strong>. Zwar klingen deren Sounds, durch die Raumh\u00f6he bedingt, nur von ganz nahe an der B\u00fchne perfekt, dann allerdings in Weltklasseformat. Zu dritt hanteln sich Raumschiff Engelmayr, derHunt &amp; DD Kern durch ein paar \u00e4ltere und j\u00fcngere Evergreens und improvisieren in aller Seelenruhe, damit Susanna Gartmayer &amp; Maja Osojnik mittendrin dazusto\u00dfen k\u00f6nnen. Tracks aus ihrem einzigen, vor rund 20 Jahren entstandenen Doppelalbum treffen auf neueres Material. Und s\u00e4mtliche Mitwirkende bieten alle ihrer zur Verf\u00fcgung stehenden Kunst auf, um den langen Abend zu einem rauschenden, um nicht zu sagen aus den Socken werfenden Fest zu machen, ein ber\u00fcckendes Bach-affines Duo von Osojnis Paetzold-Fl\u00f6te und Gartmayers Bassklarinette inklusive. Alles dr\u00e4ngt \u00fcberragend vorw\u00e4rts und bewegt sich um das Zentrum, deren Zug\u00e4nge Osojnik einst in einem \u00d61-Interview &#8222;zwischen Punk und Punschkrapferln&#8220; ansiedelte. Ein Wahnsinn f\u00fcr normal.<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Party Modern @ Wien Modern, Ottakringer Brauerei Das Festival Wien Modern zeichnet sich seit der Intendanz von Bernhard G\u00fcnther durch au\u00dferordentliche stilistische Offenheit und die Kooperation mit avanciertern Kulturinitiativen aus. 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