{"id":15128,"date":"2025-11-20T10:52:27","date_gmt":"2025-11-20T08:52:27","guid":{"rendered":"https:\/\/freistil.klingt.org\/blog\/?p=15128"},"modified":"2025-11-20T13:05:00","modified_gmt":"2025-11-20T11:05:00","slug":"ein-schiff-mit-acht-segeln","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/freistil.klingt.org\/blog\/ein-schiff-mit-acht-segeln\/","title":{"rendered":"Ein Schiff mit acht Segeln"},"content":{"rendered":"\n<h3 class=\"wp-block-heading\">music unlimited, Wels, 7. bis 9. November<\/h3>\n\n\n\n<p>Das interessanteste, weil stilistisch offenste Musikfestival dieses Landes n\u00e4hert sich schrittweise seinem 40er an. Bevor es soweit ist, kuratiert der Verein waschaecht die 39. Ausgabe wieder, wie alle zwei Jahre, selber. Auffallend dabei sind nicht nur die vielen h\u00f6renswerten Konzerte, sondern auch die souver\u00e4nen, bisweilen schalknackigen Anmoderationen von Wolfgang Wasserbauer, dem primus inter pares eines vielk\u00f6pfigen Mitarbeiter:innen-Teams. W\u00f6dklasse!<\/p>\n\n\n\n<p>Am Freitagabend sorgt das <strong>Turquoise Dream<\/strong> f\u00fcr einen H\u00f6hepunkt. Anders als vor einem Jahr in Nickelsdorf, geht man die Sache hier etwas ruhiger an. Vor allem die erste H\u00e4lfte des Konzerts ger\u00e4t beinahe kontemplativ. Auf rauschende Dialoge folgen dichte Patterns, in denen sich Marta Warelis (p) sowie Helena Epsvall (c) und Carlos Zingaro (v) perfekt erg\u00e4nzen und im weiteren Verlauf immer weiter nach vorne pushen. Marcelo Dos Reis (g) steuert zun\u00e4chst vereinzelte, sp\u00e4ter vielschichtige Licks und packende Riffs bei. Den Vogel des ersten Abends schie\u00dft indes der, nach der Absage von Zoh Amba, kurzfristig f\u00fcr ein Solokonzert eingesprungene <strong>Frank Rosaly<\/strong> ab. Zumeist in Nebel verh\u00fcllt, entwickelt der Chicagoer eine bezaubernde Dramaturgie, die an Becken und Gong beginnt und sich pulsierend und ganz ohne Angeberei auf die restlichen Bestandteile seines Drumsets erweitert. Keine Pausen, keine L\u00fccken, kein k\u00fcnstliches Virtuosentum. Ganz famos.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>The New Quintet<\/strong> mit Jeb Bishop (tb) Camila Nebbia (sax), Elisabeth Harnik (p), Vinicius Cajado (b) &amp; Didi Kern (dr) wurde spontan zusammengestellt, weil Luc Ex&#8216; Limosa Limosa absagen musste. Wer die f\u00fcnf Musiker:innen kennt, wei\u00df, dass sie keine Gefangenen machen: Vor allem Nebbia spielt sich, mitunter allzu sehr, in den Vordergrund und zeigt, dass sie zu den vielseitigsten Saxofonistinnen der Szene geh\u00f6rt. Bishop h\u00e4lt sich etwas zur\u00fcck, setzt aber gezielte Kontrapunkte. Gleiches gilt f\u00fcr Elisabeth Harnik. Cajado und Kern halten das Fundament zusammen. Das Quartett <strong>Archer<\/strong> beendet den Samstagabend: Dave Rempis (sax), Jon Rune Str\u00f8m (b) und Tollef \u00d8stvang (dr) bewegen sich zumeist in der klassischen freien Improvisation und schaffen es auch, sich beschwingt in Richtung Hardbop fallen zu lassen. Damit es nicht allzu vers\u00f6hnlich klingt, streut Terrie Hessels mit seiner Gitarre immer wieder laute St\u00f6rmomente ein: Noise, Distortion oder einfach perkussive Off-Akkorde.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-resized\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" width=\"682\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/freistil.klingt.org\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/unlimited_121_sakata-682x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-15136\" style=\"width:414px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/freistil.klingt.org\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/unlimited_121_sakata-682x1024.jpg 682w, https:\/\/freistil.klingt.org\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/unlimited_121_sakata-200x300.jpg 200w, https:\/\/freistil.klingt.org\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/unlimited_121_sakata-768x1152.jpg 768w, https:\/\/freistil.klingt.org\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/unlimited_121_sakata-1024x1536.jpg 1024w, https:\/\/freistil.klingt.org\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/unlimited_121_sakata-43x64.jpg 43w, https:\/\/freistil.klingt.org\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/unlimited_121_sakata-360x540.jpg 360w, https:\/\/freistil.klingt.org\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/unlimited_121_sakata-512x768.jpg 512w, https:\/\/freistil.klingt.org\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/unlimited_121_sakata-683x1024.jpg 683w, https:\/\/freistil.klingt.org\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/unlimited_121_sakata-960x1440.jpg 960w, https:\/\/freistil.klingt.org\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/unlimited_121_sakata.jpg 1333w\" sizes=\"(max-width: 682px) 100vw, 682px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Akira Sakata. Foto: Ziga Koritnik<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Es ist auch in Wels ge\u00fcbte Praxis, dass manche Musiker:innen mehrfach in unterschiedlichen Formationen in Erscheinung treten. Bei unlimited ist das unter anderem die 80-j\u00e4hrige japanische Saxofoninstitution <strong>Akira Sakata<\/strong>. Sein nachmitt\u00e4gliches Solokonzert in der Landesmusikschule beginnt mit leisen Glocken- und Klangschalenkl\u00e4ngen. Dann zieht er sorgf\u00e4ltig gew\u00e4hlte Linien am Altsaxofon und spritzigere an der Klarinette. Dazwischen performt er mit rauer Stimme eine uralte rituelle Erz\u00e4hlung, die fr\u00fcher u.a. von blinden M\u00f6nchen m\u00fcndlich \u00fcberliefert wurde. Auf die Schl8hof-B\u00fchne kommt er im Trio <strong>Chikamorachi<\/strong> mit Darin Gray (b) und Chris Corsano (dr). Fast klassisch zu nennender Jazz gemahnt an die 1960er, wird in dieser Stringenz musiziert aber nie alt.<\/p>\n\n\n\n<p><a><\/a> <strong>Pl\u00fcsch <\/strong>ist ein seltsamer Name f\u00fcr ein famoses Quartett von Ada Rave und Camila Nebbia (sax), Marta Warelis (p) und Christian Lillinger (dr). Besonders bei den raren langsamen, intimen Passagen scheinen die beiden Saxofonistinnen friedlich zu palavern, statt heftig zu streiten. Ganz fantastisch spielt Warelis, die sich manches witzige Gefecht mit Christian Lillinger liefert, der in seiner Hyperaktivit\u00e4t allerdings ein wenig nervt. Mats Gustafssons Trio <strong>Fire!<\/strong> mit Johan Berthling (b) &amp; Andreas Werliin (dr) wird durch die Mitwirkung von <strong>Oren Ambarchi<\/strong> (g, e) zum Quartett erweitert. Bass und Schlagzeug bauen eine stoische Basis, beeindruckend in ihrer Konsequenz. Auffallend, dass Berthling im Wesentlichen mit drei T\u00f6nen auskommt; das passt aber gut ins Bandkonzept. Gustafsson brummt machtvoll und flexibel am Bariton, w\u00e4hrend seine Fl\u00f6te helle Lichtblitze in den n\u00e4chtlichen Schl8hof schickt, Ambarchi konterkariert sanfte Ambient-Kl\u00e4nge immer wieder mit klaren Gitarrensounds.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"682\" src=\"https:\/\/freistil.klingt.org\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/unlimited_abdou-1-1024x682.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-15141\" srcset=\"https:\/\/freistil.klingt.org\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/unlimited_abdou-1-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/freistil.klingt.org\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/unlimited_abdou-1-300x200.jpg 300w, https:\/\/freistil.klingt.org\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/unlimited_abdou-1-768x512.jpg 768w, https:\/\/freistil.klingt.org\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/unlimited_abdou-1-1536x1024.jpg 1536w, https:\/\/freistil.klingt.org\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/unlimited_abdou-1-64x43.jpg 64w, https:\/\/freistil.klingt.org\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/unlimited_abdou-1-540x360.jpg 540w, https:\/\/freistil.klingt.org\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/unlimited_abdou-1-1440x960.jpg 1440w, https:\/\/freistil.klingt.org\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/unlimited_abdou-1.jpg 2000w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Sakina Abdou. Foto Ziga Koritnik<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Am Nebenschauplatz Bildungshaus Schloss Puchberg ereignet sich am Sonntagnachmittag Erstaunliches. Angefangen von der eigentlich unfassbaren Saxofonistin <strong>Sakina Abdou<\/strong>, die expressiv am Tenor in gem\u00e4chlichem Tempo, nach dem Start auf der B\u00fchne, als marching one woman band durch die Publikumsreihen geht, um im zweiten Teil am Altsaxofon sich ausgerechnet vor zwei freiStil-Kollegen postiert, um dort Intensit\u00e4t und so blanke wie riskante Sch\u00f6nheit zu intonieren. Danach zelebrieren <strong>Ig Henneman &amp; Ab Baars<\/strong> ihren zusammengez\u00e4hlten 150er mit einem vorwiegend stillen, in ihrer Neigung zur Reduktion ph\u00e4nomenalen Duo-Set. Ein w\u00fcrdevolles Jubil\u00e4um. Und im Trio von <strong>Ming Wang<\/strong> (Guzheng), <strong>Isabella Forciniti<\/strong> (e) und <strong>Thomas Berghammer<\/strong> (tp) summieren sich Saiteninstrument, Elektronik und Trompete zu einem frappierenden Gesamtsound, der angesichts der wenigen Proben etwas \u00fcberraschend wie aus einem Guss funktioniert. Die tonale Klarheit und der brodelnde Untergrund passen wie die Faust aufs Auge und wie \u00d6l in die Ohren.<\/p>\n\n\n\n<p>Sakina Abdou vertritt ihre instrumentalen Interessen noch ein zweites Mal, diesmal im Alten Schl8hof mit dem Posaunisten Matthias M\u00fcller, dem Drummer Peter Orins und dem Turntablisten Joke Lanz im Quartett <strong>Trapeze<\/strong>. Meine G\u00fcte, was denen alles einf\u00e4llt: fantasiebegabtes Gebl\u00e4se, punktgenaue Perkussion, dazu Joke Lanz, der immer wieder einmal zu \u00fcberraschen wei\u00df. Etwa im Duett mit Abdou, wenn er die Platte von Samples der <em>Jazz Masters<\/em> mittendrin weit von sich wirft.<\/p>\n\n\n\n<p>Vorwiegend dunkel und in stiller Konzentration versenkt sich <strong>Drank<\/strong>, das Duo von Ingrid Schmoliner (p) und Alex Kranabetter (tp, e), samt den G\u00e4sten Lukas K\u00f6nig (dr) und Anja Plaschg alias Soap&amp;Skin (voc, e). Ambient mit scharf und alles.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"682\" src=\"https:\/\/freistil.klingt.org\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/unlimited_nout-1024x682.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-15138\" srcset=\"https:\/\/freistil.klingt.org\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/unlimited_nout-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/freistil.klingt.org\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/unlimited_nout-300x200.jpg 300w, https:\/\/freistil.klingt.org\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/unlimited_nout-768x512.jpg 768w, https:\/\/freistil.klingt.org\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/unlimited_nout-1536x1024.jpg 1536w, https:\/\/freistil.klingt.org\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/unlimited_nout-64x43.jpg 64w, https:\/\/freistil.klingt.org\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/unlimited_nout-540x360.jpg 540w, https:\/\/freistil.klingt.org\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/unlimited_nout-1440x960.jpg 1440w, https:\/\/freistil.klingt.org\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/unlimited_nout.jpg 2000w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Nout. Foto: Ziga Koritnik<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Nach dem offiziellen Ende der 38., von Ken Vandermark kuratierten unlimited-Ausgabe \u00fcberraschten im hinteren Saalbereich Paula Sanchez &amp; Mari\u00e1 Portugal mit einem kurzen, kraftvollen Klangdessert. Erg\u00e4nzt um die Cellistin Gabby Fluke-Mogul, begehen die beiden als <strong>Endless Breakfast<\/strong> heuer eine Wiederholungstat auf der gro\u00dfen B\u00fchne. Und sie segeln mit fliegenden Fahnen durch stille und tosende Ozeane. Ein Schiff mit acht Segeln. Ein furioses Finale legt das franz\u00f6sische Trio <strong>Nout<\/strong> hin und l\u00e4dt sich zu allem \u00dcberfluss noch Mats Gustafsson als Gast ein. Ausgerechnet in der Besetzung Fl\u00f6te(!), Harfe(!!) und Schlagzeug brettern, elektronisch teilweise harsch verst\u00e4rkt, Delphine Joussein, Rafa\u00eblle &amp; Blanche Lafuente unwiderstehlilch durch von Punkrock und Noisejazz gepr\u00e4gte Klanglandschaften. So k\u00f6nnte man sich auch Sun Ra unter Starkstrom vorstellen.<\/p>\n\n\n\n<p>Am Ende dieses solit\u00e4ren Musikfestivals mit allerhand soziokulturellem Mehrwert (plus fabelhaften Fotos von Luciano Rossetti im unlimited-Restaurant) wurde auch schon die Gastkuratorin der 40. music unlimited bekanntgegeben. Es handelt sich dabei um die superne Perkussionistin und Vokalistin <strong>Mari\u00e1 Portugal<\/strong>, die auch die Samstagnacht zusammen mit Paula Sanchez und Gabby Fluke-Mogul als DJ-Trio den Alten Schl8hof in Grund und Boden rockte. Ein endloses Fr\u00fchst\u00fcck. Das kann ja ganz sch\u00f6n heiter werden &#8230;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-right\"><em>Christoph Haunschmid \/ Holger Pauler \/ Andreas Fellinger<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>music unlimited, Wels, 7. bis 9. November Das interessanteste, weil stilistisch offenste Musikfestival dieses Landes n\u00e4hert sich schrittweise seinem 40er an. 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